Was ist eigentlich eine Pomade?

9L8A7274Als Pomade bezeichnet man ein mit Geruchsstoffen angereichertes Fett, welches hauptsächlich für das Styling von Haaren eingesetzt wird. Während die Pomade in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts kaum aus dem täglichen Pflegerepertoire des Mannes wegzudenken war. Obwohl es einige Unterschiede zwischen der Haarpomade und den heutigen Pflegeprodukten gibt, kann die Pomade dennoch als Vorgänger für alle Stylingprodukte bezeichnet werden, die man heute kennt.

Woraus besteht Pomade?

Pomade besteht zum größten Teil aus verschiedenen Sorten von Fett, wie beispielsweise Vaseline, Bienenwachs, Kokosnussöl, Olivenöl und Lanolin. Hinzu kommen verschiedenste Geruchsstoffe, die das Tragen der Pomade noch angenehmer für den Mann machen und einen weiteren Anreiz bieten, das Produkt täglich zu verwenden. Ursprünglich wurde Pomade übrigens aus Äpfeln hergestellt, woraus sich auch der Name ableitet (im Französischen heißt Apfel pomme).

Die Unterschiede zu Haargel und Haarwachs

Der große Unterschied zu heutigen Sorten von Haargel und Haarwachs ist der, dass Pomade fast nur aus Fett besteht und keinen Alkohol beinhaltet. Der Vorteil ist dabei der, dass die Haare durch den enthaltenen Alkohol nicht ausgetrocknet werden, was natürlich der Vitalität der Haare zugutekommt. Der Nachteil besteht wiederum darin, dass Pomade nicht so einfach aus den Haaren herausgewaschen werden kann. Oftmals benötigt man mehrere Spülungen mit viel Shampoo, bis die Haare wieder frei von Pomade sind. Heutige Stylingprodukte enthalten zahlreiche Inhalts- und Zusatzstoffe, die der Qualität der Produkte zugutekommen. Die meisten heutigen Produkte halten bombenfest, lassen sich leicht herauswaschen und riechen noch dazu sehr angenehm.

Bartpflege

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Bartpflege Step 1: Waschen Ja, Barthaare müssen täglich gewaschen werden! Denn im Laufe des Tages sammeln sich Schweiß und Essensreste in den Haarzwischenräumen an. Und das sieht nicht nur ekelig aus, es kann auch zu Hautirritationen führen. Am besten lässt sich der Bart bei der täglichen Dusche mitreinigen. Einfach die Barthaare mit warmen Wasser nass machen, mit einer ph-neutralen Bart Seife einschäumen und gründlich ausspülen (z.B. mit Bart Seife von Dr K Soap Company, sie enthält Pro-Vitamin B5 und Glycerin, was den Bart sehr weich und geschmeidig hält).

 

Tipp: Nicht föhnen! Die heiße Luft kann zu Hautirritationen führen und die Barthaare austrocknen. Den Bart besser nur mit einem trockenen Handtuch abtupfen.

Bartpflege Step 2: Nur ein regelmäßig gestutzter bzw. getrimmter Bart erhält einen gleichmäßigen Wuchs und sieht gepflegt aus. Ein Vollbart franst sonst aus und Oberlippenbärte können zum unfreiwilligen Schmutzfänger werden.

Bartpflege Step 3: Kämmen Ebenso wie es zum täglichen Morgenritual gehört sich die Haare zu kämmen, sollte auch der Bart jeden Tag durchkämmt werden. So erkennt man nicht nur, ob das Barthaar gleichmäßig gewachsen ist oder vielleicht gestutzt werden muss, sondern verhindert auch Löcher im Bart, da die Haare durch das Kämmen alle in derselben Richtung liegen.
Bartpflege-Tipp: Stilvoll wird der Bart mit einem traditionellen Bartkamm gekämmt.

Bartpflege Step 4: Pflegen Egal bei welcher Bartlänge: Die richtige Pflege ist ein Muss. Nur selten zaubert die Natur einen formschönen Bart auf das Gesicht, daher ist ein bisschen Nachhelfen absolut legitim. Sogenannte Tonics (z.B. Bart Tonic von Dr K Soap Company) und Bart Öle bändigen und entspannen störrische Barthaare, pflegen die Haut unter dem Bart und verleihen einen dezenten Duft.

Bartöl – warum und wie du es benutzt

Essential Oils bottles

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Jeder Bartträger kennt die Freuden, aber auch die Probleme, die das Tragen eines Bartes mit sich bringt: Jucken, trockene Haut und damit Schuppen sowie die an manchen Tagen unzähmbare Männermähne.
Dein Bart sorgt dafür, dass deine Haut weniger UV-Licht bekommt und entzieht ihr die wichtigen Öle, welche sie braucht, um gesund zu sein. Deine Haut wird trocken, juckt und bildet Schuppen. Dein Bart selbst hat nun auch keine gute Nährstoffquelle mehr und trocknet ebenso aus. Die Barthaare werden rau und kratzig.

Wenn du keine glückliche Ausnahme bist, hast du mindestens eines der genannten Probleme, wenn nicht sogar alle. Hier kommt Bartöl ins Spiel. Es besteht aus Trägerölen, auch als Basisöle bekannt. Dazu gehört normalerweise eine Kombination aus Jojoba, Arganie, Mandel, Traubenkern, Hanf, Vitamin E und anderen Inhaltsstoffen. Diese Öle helfen dir dabei, deine Haut und deinen Bart feucht zu halten.
Weiterhin enthalten sind oft auch ätherische Öle wie Zeder, Teebaum oder Pfefferminz. Diese Öle haben ihre eigenen vorteilhaften Eigenschaften, aber die meisten Bartträger mögen sie wegen ihrer Düfte.

Sagen wir, du hast einen echt nervigen Juckreiz und willst etwas dagegen tun. Also einfach ein paar Tropfen auf den Bart geben und fertig, oder? Nein! Ein häufiger Irrglaube ist, dass Bartöl nur für den Bart genommen wird. Das hilft vielleicht etwas, aber ist keine langfristige Lösung.
Zuerst solltest du dafür sorgen, dass deine Hautporen rein sind, damit die Folikel davon so gut wie möglich profitieren können. Geh duschen oder wasche deinen Bart mit warmem Wasser. Dann trockne deinen Bart mit einem Handtuch, denn Wasser und Öl vermischen sich nicht. Achte darauf, dass der Bart nicht knochentrocken, sondern noch etwas klamm ist.
Gib nun ein paar Tropfen Bartöl auf deine Handfläche. Wenn dein Bartöl eine Pipette hat, dann nutze diese dafür, ansonsten schütte es einfach vorsichtig aus der Flasche.
Nun reibst du das Öl auf deine Finger und damit dann in dein Gesicht. Denke daran, mit der Haut unter deinem Bart anzufangen und dich dann durch den Bart zu arbeiten, damit du das Öl an allen Barthaaren verteilst.
Dieser Tipp wird dir erheblich gegen Jucken und Schuppen helfen. Dein Bart erhält bei diesem Vorgang außerdem genug Öl, damit er deine Haut nicht weiter austrocknet. Er wird dadurch weicher, glänzender und sieht besser aus.
Nutze täglich Bartöl (oder zwei mal pro Tag bei großen Problemen) und dein Bart wird es dir danken.